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Zeitmanagement

Zeitmanagement   Ein Studium – ob in Vollzeit, Teilzeit oder dualer Form – ist in der Regel immer mit einer zeitlichen Neuorganisation verbunden. Sie werden Zeit an der Hochschule in Präsenzveranstaltungen verbringen, müssen die Lerninhalte vor- und nachbereiten und möglicherweise gehen Sie zusätzlich auch noch einem Nebenjob oder gar einer vollen Berufstätigkeit nach.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Antworten auf FAQs zum Thema „Zeitmanagement“.

 
   


Welche Studienformen gibt es?

Grundsätzlich existieren verschiedene Möglichkeiten, ein Studium mit der individuellen Situation bzw. den eigenen Wünschen in Einklang zu bringen. Um Ihnen einen Überblick über mögliche Alternativen zu geben, haben wir für Sie eine Unterscheidung der häufigsten Studienformen zusammengestellt. Auf den Webseiten der Hochschule(n) Ihres Interesses erfahren Sie, ob Ihr Wunschstudiengang dort in der von Ihnen präferierten Studienform angeboten wird.

Vollzeitstudium:
Beim Vollzeitstudium handelt es sich in der Regel um die klassischste Studienform, die für die meisten Studiengänge angeboten wird. Das Vollzeitstudium ist in der Regel ein Präsenzstudium, d.h. dass die Studierenden die Vorlesungs- und Seminarveranstaltungen über den ganzen Tag verteilt (möglicher Zeitraum ist typischerweise zwischen 08:15 und 19:15 Uhr) besuchen, sodass zumindest in der Theorie wenig Zeit für einen Nebenjob bleibt. Der besondere Vorteil dieser Studienform ist, dass das Studium hauptberuflich absolviert wird und man sich vollständig auf das Lernen konzentrieren kann.

Teilzeitstudium:
Das Teilzeitstudium erfolgt dagegen nicht hauptberuflich, sondern wird aus verschiedensten Gründen (wie bspw. Job, Familie, Behinderung, finanzielle Situation etc.) aufgeteilt. Teilzeitstudierende besuchen die Vorlesungs- und Seminarveranstaltungen beispielsweise nur vormittags oder am Wochenende. Vorteil dieser Studienform ist die Möglichkeit, neben dem Studium dem Beruf nachgehen oder sich der Familie widmen zu können. Der Nachteil besteht darin, dass sich die Dauer des Studiums fast um das Doppelte erhöht.

Fernstudium:
Eine weitere Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren, bietet das sogenannte Fernstudium. Bei dieser Studienform besuchen die Studierenden nur in geringem Umfang Veranstaltungen am Studienort. Das Lernmaterial wird postalisch oder in einer internetbasierten Lernumgebung verteilt und die Studierenden erarbeiten die Studieninhalte vorrangig eigenständig und sowohl in zeitlich als auch örtlich unabhängiger Form. E-Learning-Plattformen bieten zudem die Möglichkeit, mit Lehrenden und Kommilitonen zu kommunizieren, den Lehrstoff zu diskutieren und Studieninhalte zu teilen. Gerade Berufstätigen bietet diese Studienform die Möglichkeit, sich weiterzuqualifizieren bzw. das Fachwissen zu vertiefen. Lediglich Prüfungen oder beispielsweise organisatorische Veranstaltungen erfordern Ihre Präsenz.

Duales Studium:
Eine andere Studienform, bei der Sie neben dem Studium Praxiserfahrung sammeln können, ist das duale Studium. Beim dualen Studium absolvieren Sie eine praktische Ausbildung im Unternehmen und studieren parallel dazu an einer Hochschule. Die Studienphase und die Ausbildungsphase können dabei als Blöcke angelegt sein, jeweils einige Wochen umfassen und abwechselnd erfolgen. Alternativ werden beispielsweise bestimmte Wochentage festgelegt, die für das Studium bzw. die Ausbildung vorgesehen sind. Die Organisationsform hängt dabei von der Hochschule ab. Die Dauer des Studiums variiert in Abhängigkeit vom Studiengang und kann im Durchschnitt bis zu 10 Semester betragen. Weitere Vorteile dieser Studienform neben der Integration einer praktischen Berufsausbildung sind die finanzielle Unterstützung sowie eine mögliche Übernahme durch das ausbildende Unternehmen nach dem Studium.

Abendstudium:
Hierbei handelt es sich um ein berufsbegleitendes Studium, d.h. Sie besuchen Vorlesungs- und Seminarveranstaltungen nicht vormittags, sondern abends oder am Wochenende. Dies bietet besonders Berufstätigen die Möglichkeit, ihr Fachwissen zu vertiefen oder ihre beruflichen Qualifikationen zu erweitern, ohne ihren Beruf und ihr regelmäßiges Einkommen aufgeben zu müssen.



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